Gottesdienste

Gottesdienste im April 2018

 

 

Sonntag, 08.04. Quasimodogeniti
10.00 Uhr Gottesdienst Prädikant

H. Bauschke

Sonntag, 15.04. Misericordias Domini
10.00 Uhr Gottesdienst

anschließend Kirchencafé

Prädikant

Erhard Belger

Sonntag, 22.04. Jubilate
10.00 Uhr

 

Familiengottesdienst mit Taufe

Mitwirkende: Rock your Soul

 

Pfrin. Dr. Ruth

Sauerwein

Freitag, 27.04.  
15.00 Uhr Gottesdienst im Joh. Guyothaus Pfr.

Martin Polivka

Sonntag, 29.04. Cantate
10.00 Uhr Gottesdienst  mit Vorstellung der

Konfirmanden

 

Pfrin.

Denise Wenz/Pfrin. Dr. Ruth Sauerwein

Gottesdienste im Mai 2018

Sonntag, 06.05. Rogate
10.00 Uhr Gottesdienst

Anschließend Kirchencafé

Prädikant

Erhard Belger

Donnerstag 10.05. Christi-Himmelfahrt
10.00 Uhr Gottesdienst Prädikant

Karl-Friedrich

Eyermann

Sonntag, 13.05. Exaudi
10.00 Uhr Gottesdienst Taufgelegenheit Pfrin. Dr.

Ruth Sauerwein

Sonntag, 20.05. Pfingsten
10.00 Uhr Festgottesdienst mit Konfirmation

Musikalische Gestaltung:

Evangelischer Posaunenchor

Pfrin.

Denise Wenz

Montag, 21.05. Pfingstmontag
10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmation Pfrin. Dr.

Ruth Sauerwein

   
Freitag, 25.05.  
15.00 Uhr Gottesdienst

im Johannes Guyot Haus

Pfr. M. Polivka
Sonntag, 27.05. Trinitatis
10.00 Uhr Gottesdienst Pfrin.

Denise Wenz

Samstag 02. 06.
18.00 Uhr Ökum. Jugendgottesdienst

auf den Stufen der kath. Kirche

im Rahmen der Fürther Nacht

Team um

Andreas Baaden und Konfirmanden

Veranstaltungen/Mitteilungen

Wöchentlich

Jeden Montag 14.30 Uhr Kinder- u. Jugendchorproben „Rock your Soul“ im Gemeindehaus
Jeden Dienstag 19.30 Uhr Kirchenchor-Probe im Gemeindehaus
Jeden Mittwoch 19.00 Uhr Posaunenchor-Probe im Gemeindehaus

in Birkenau

April

Mi. 04.04. 14.30 Uhr Evangelische Frauen im Gemeindehaus
Di. 10.04 14.30 Uhr Erzählcafé im Gemeindehaus
Mi. 18.04. 14.30 Uhr Seniorennachmittag im Gemeindehaus
Di. 24.04. 14.30 Uhr Erzählcafé im Gemeindehaus

Mai

Mi. 02.05. 08.30 Uhr Evangelische Frauen – Ausflug nach Speyer (Abfahrt am Fürther Bahnhof)
Sa. 05.05. 15-17.30 Uhr Schlunznachmittag im Gemeindehaus
Di. 08.05. 14.30 Uhr Erzählcafé im Gemeindehaus
Mi. 16.05. 14.30 Uhr Seniorennachmittag im Gemeindehaus
Di. 22.05. 14.30 Uhr Erzählcafé im Gemeindehaus

Termine 2018:

Pfingsten

20.+ 21.05

10.00 Uhr  Konfirmationen
So. 28.10.  10.00 Uhr Jubelkonfirmationen
„ Eine Welt-Förderkreis“

Wie schon in den vergangenen Jahren bietet der „Eine Welt-Förderkreis“ Gießdienste auf dem Fürther Friedhof oder in Privatgärten an. Wer für einige Tage wegfährt, kann den Eine-Welt-Kreis bitten, sich um die Pflege der Pflanzen zu kümmern.

Für diesen Dienst bittet der Kreis um eine Spende, die an gemeinnützige

Projekte weitergeleitet wird. Ansprechpartner ist Herr Michael Mauler, Erzbergstr. 28 Fürth.

 

Schlunz-Nachmittag am 05. Mai für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren

(Evangelische Kirchengemeinde Fürth/Odw.)

 

Wer oder was ist eigentlich Schlunz?

Am Ende des Nachmittags wissen alle Kinder genau Bescheid. Schlunz ist ein Junge, der sein Gedächtnis verloren hat und nichts mehr weiß, außer, dass er immer Schlunz genannt wurde.

Der Schlunz ist eine Romanfigur und inzwischen auch der Held aus mehreren Filmen. Wir hören und sehen, wie er bei Familie Schmidtsteiner unterkommt und

 

Fragen stellt, auch zum Glauben und zu Gott.

Ein Stück aus dem Buch und ein kurzer Film begleiteten uns durch den Nachmittag.

Danach gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen kreativ zu werden oder sich bei Spielen etwas zu bewegen.

Es wird auch gesungen, gebetet und es gibt leckere Snacks!

 

 

Lust bekommen? Der nächste Schlunz-Nachmittag findet statt am 5. Mai von 15.00 -17.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Fürth/Odw., Ellenbacher Str. 15.

 

 

Die weiteren Schlunz-Nachmittage in diesem Jahr finden statt am: 11.08., 22.09., 24.11., jeweils von 15.00-17.30 Uhr.

 

Pfrn. Dr. Ruth Sauerwein

 

 

Jugendgottesdienst  Fürth  Sa.  10. März 2018  18:00 Uhr

Unter dem Titel „PrimeTime“ startete im Februar 2017 eine Reihe von Jugendgottesdiensten im Weschnitztal. Den Auftakt machte die Gemeinde Birkenau im Februar. 2017

Nun sind wir wieder in Fürth dran!

 Am Samstag, 10. März um 18.00 Uhr in der Kirche.

Unter dem Titel „Star Wars“lassen wir uns von einigen Szenen aus der Fernsehserie anregen zu spannenden Fragen des Glaubens.

Es gibt einen Gottesdienst mit moderner Musik und Band, vorbereitet von Jugendlichen für Jugendliche.

Hinterher laden wir zu einem kleinen Snack und ein paar Getränken ins Gemeindehaus ein.

 

                                           

 

Die Kirchenmaus

Wie an allen Gebäuden, sind auch an unserer Kirche gewisse Renovierungsarbeiten erforderlich. So war am Seiteneingang ein Sandstein besonders stark verwittert, obwohl doch gerade diese Seite der Kirche Wind und Wetter am wenigsten ausgesetzt ist. Hier sollte nun der Stein ersetzt werden. Dabei hatte Kirchenvorsteher Walter Heinrich die Idee, den neuen Stein zu verzieren und zwar mit einer „Kirchenmaus“. Gerda Müller, die schon im Sommer die Lutherrose geschaffen hatte, erklärte sich bereit, die Kirchenmaus in Stein zu meißeln.

Walter Heinrich berichtet:
So geschah es. Der kaputte Stein war leicht zu entfernen und der „Mausstein“ sogleich eingesetzt. Eine Woche später habe ich die Maus besucht. Ich wollte sehen, ob die Fugen richtig ausgehärtet sind. Da hörte ich, wie die Kirchenmaus zu mir sprach:

„Was hab ich viel zu erzählen!
117 Jahre verbrachte ich in dieser wunderschönen Kirche.
Wunderschön, das höre ich immer wieder. Ich selbst kenne ja nur diese, das ist meine Kirche, meine Heimat.
Früher, als ich noch in der Kirche tätig war, da gab es mehr Besucher. Es wurde viel gesungen, aber auch viel geweint. Zwei Kriege musste ich miterleben mit all dem Leid. Ihr könnt davon noch unter der Orgel, an der Nordseite, lesen.
Zweimal wurden mir meine Glocken, „Glaube“ und „Liebe“, von bösen Menschen abgehängt. Aber jedes Mal kamen liebe Menschen, die die Glocken ersetzten und segneten.

Ich habe viele Pfarrer, ja sogar zwei Pfarrerinnen, habe ich erlebt.
Viele Male Weihnachten mit echten Wachskerzen am Baum und schummrigem Licht. In dieser Zeit ging es mir gut, denn in dem Schummerlicht konnte mich niemand so leicht entdecken.

Es waren die vergangenen 117 Jahre ganz anders wie heute. Ich war eben im Innendienst!

Nun habe ich den ersehnten, besten Platz für mich gefunden. Ich brauche mich nicht mehr zu verstecken, und es ist hier sehr interessant.
Der ganze Kirchenvorstand geht an mir vorbei, die Besucher, es sind immer wieder dieselben, sehe ich, wenn sie mit dem Auto kommen.

Am spannendsten ist es aber unter der Woche.
Da kommt Herr Oelert, ich erkenne ihn schon von weitem an seinem Anorak. Und dann, ganz leise, und nur für mich, spielt er die Lieder, welche im nächsten Gottesdienst gesungen werden.
Ich höre hier auch die Glocken, und wenn die Leute rausgehen, dann höre ich auch noch ein Klingen und Scheppern und manchmal sogar ein Rascheln. Es muss über mir sein, das Geräusch, ich kann aber nicht so hoch gucken.

Vor einigen Tagen, ich war ganz neu hier, hörte ich, wie ein Konfi den anderen fragte „Warst du auch schon beim Abendmahl?“
Das erstaunte mich, zu meiner Zeit durften die Konfis erst nach der Konfirmation am Abendmahl teilnehmen.
Ich mochte Abendmahl gern. Oft konnte ich mir für meinen Vorrat einige Stückchen Brot abzweigen. Die Küsterin, eine hieß Becht, hat das nie gemerkt. Und dann der Wein, er war ja auch gesegnet, war nicht zu verachten!
Einmal, da war noch ein großer Rest in dem Kelch. Die Verlockung war zu groß, aber mein Ansinnen war ja gut, denn der Pfarrer hat ja gerade gesagt: „…und trinket alle daraus“, und Mäuse hat er da nicht ausgeschlossen. Doch stellt euch vor, meine damals noch zarten Vorderfüße, sie fanden keinen Halt auf der glatten Innenseite des Kelches, und so rutschte ich kopfüber in das köstliche, heilige Nass.
Der Versuch, so viel zu trinken, um dann auf dem Trockenen zu stehen, er misslang. Schwimmen, ich wusste gar nicht, was das ist.
Aber, als das Hoffnungsglöckchen läutete, es war uns in der Kriegszeit geblieben, da entdeckte mich die Küsterin! Sie schrie so herzzerreißend und dachte bestimmt, ich wäre ertrunken. Bei dem Rettungsversuch stieß sie den Kelch um. Ich war gerettet und konnte mich sofort verkrümeln. Wie sonst, an dem Glockenseil in meinen Turm zu klettern versuchte ich erst gar nicht, sah ich mein kleines Mauseloch doch schon mehrfach.

Ja, es war eine aufregende, schöne und traurige Zeit im Innendienst.

Heute bin ich an der frischen Luft und mit meiner Kirche fest verbunden. Wenn ihr mich seht, dann spürt ihr, wie wohl ich mich hier fühle!
Zur Kirche hingewendet, kuschele ich mich an die Wand. Alle wichtigen Leute habe ich schon kennengelernt. Den Organisten, den Kirchenvorstand und die Küsterinnen. Die eine, es war die Andrea, sagte mir: „Jetzt kommt bald der Schnee“. Eine große Maschine würde dann, früh morgens, den Schnee wegschieben. Ich solle dann aufpassen dass die Besucher die Schuhe abklopfen, um nicht so viel Matsch in die Kirche zu tragen. Verstanden hab ich das nicht, hatte doch noch nie Schnee gesehen, den man schieben und reintragen kann.
Die Küsterin Irene, die mag ich. Wenn sie kehrt, dann streichelt sie mit dem Besen über mein Sandsteinfell. Das ist so schön, dass, wenn ich eine Katze wäre, ich laut schnurren täte. Aber ich mag ja keine Katzen, obwohl, jetzt können sie mir ja nichts mehr tun.

Also, es geht mir gut hier, ich habe den Überblick und bin zuversichtlich, dass nie mehr die Glocken „Glaube“ und „Liebe“ abgehängt werden.“

 

Walter Heinrich

 

Unsere neue Gemeindepädagogin stellt sich vor

 

Liebe Gemeinde,

hier bin ich nun – Lydia Ploch, die neue Gemeindepädagogin – und stelle mich Ihnen vor.

Zunächst mal ein kurzer biografischer Auszug: Ich bin 1982 in Kassel geboren und in einem Dorf in Nordhessen aufgewachsen. Nach dem Abitur lebte ich in Büsum an der Nordsee und absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr. Schon in dieser Zeit entdeckte ich, dass ich gern mit älteren Menschen arbeite und ich ein Herz für sie habe. Nach dem FSJ zog es mich zum Studium nach Freiburg. Anschließend arbeitete ich am Kaiserstuhl in einer Tagespflegeeinrichtung. Meine letzten 5 ½ Jahre habe ich als Gemeindepädagogin hier im Dekanat in Bickenbach verbracht. Dort war ich besonders in der kirchengemeindlichen Seniorenarbeit tätig.

Irgendwann regte sich in mir der Wunsch nach beruflicher Veränderung und ich wusste um neue Projektstellen innerhalb unserer Landeskirche, die für Innovative Arbeit mit jüngeren Seniorinnen und Senioren ausgeschrieben werden sollten. Mein Interesse war geweckt und ich bekam die Zusage für Fürth. Es freut mich, dass es kirchliche Stellen für die Zielgruppe der „jungen Alten“ gibt und so Menschen in diesem Lebensabschnitt mal ganz gezielt in den Blick genommen werden. Es wird eine neue Aufgabe und Herausforderung für mich werden.

Was ich nun genau machen werde, was es für Angebote geben wird, welche Personen ich erreiche – darüber kann ich zum augenblicklichen Zeitpunkt nur mutmaßen. Mag das Ziel oder sogar auch der Weg noch ungewiss sein, fühl ich mich doch gut von Gott geführt und geleitet. Er weiß was kommt und ich weiß, dass ich auf ihn vertrauen kann und darauf, dass er es gut mit mir meint.

Für die erste Zeit ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass ich erstmal die Gemeinde kennenlerne, Kontakte knüpfe und mich besonders mit Personen im Alter zwischen 55 und 70 Jahren austausche. Was gibt es, was fehlt, was stößt auf Interesse und ist wie umsetzbar. Wenn Sie Lust haben daran mitzudenken, kommen Sie gern auf mich zu. Ich sehe mich nicht als „Einzelkämpfer“, sondern freue mich auf gemeinsames Entwickeln von verschiedenen Veranstaltungen. Das Bild der Gemeinde als ein Leib mit vielen Gliedern finde ich auch für meinen neuen Arbeitsbereich passend. Wir bringen alle unterschiedliche Begabungen und Interessen mit, es gibt eine bunte Vielfalt, von der wir alle profitieren können, wenn wir in Austausch treten, uns mitteilen und ausprobieren.

Ich freue mich auf die Zeit mit Ihnen und bin gespannt, was wir gemeinsam erleben werden.

Herzliche Grüße,

Ihre Lydia Ploch

 

 

Liebe Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde!

 Die regelmäßige Durchführung einer Gemeindeversammlung ist ein wichtiger Ausdruck des Miteinanders in unserer Evangelischen Kirche.

Am 10. Dezember 2017 möchten wir Sie deshalb alle herzlich zur Gemeindeversammlung in unser Gemeindehaus in der Ellenbacher Straße einladen.

Im Anschluss an den Gottesdienst, etwa um 11.15 Uhr, wollen wir aus dem Kirchenvorstand berichten und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Gottesdienst zu feiern und Sie bei der anschließenden Gemeindeversammlung zu treffen.

Es grüßen Sie herzlich

Ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher.

Den Gottesdienst an diesem Sonntag wird der Frauenchor  aus Fahrenbach mitgestalten, als Dankeschön für das Konzert im letzten Jahr, zu dem die Kirche als Veranstaltungsort genutzt werden durfte.

 

Berichte

 

Kinder-Kirchen-Samstag

Am Samstag, 25. März versammelten sich wieder einige Kinder zum Kinderkirchensamstag. Diesmal ging es unter dem Thema “Fisherman’s Friends” um den Fischzug der Jünger. Tags drauf wurden die Ergebnisse im Familiengottesdienst aufgegriffen.(Pfrin.  Dr. Ruth Sauerwein)
   

 

Töpfern der Konfirmanden

Am Samstag, 06.05. versammelten sich die Konfirmanden mit einigen freiwilligen Helfern aus unserer Kirchengemeinde zu einem Konfi-Samstag zum Thema Abendmahl. Inhaltlich waren die Pfarrerinnen Denise Wenz und Ruth Sauerwein verantwortlich und sprachen mit unseren Konfis über die Herkunft und Bedeutung des Abendmahls. Dann töpferten die Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Becher und einen Teller unter der Anleitung von ehrenamtlichen Helfern, die sie beim Abendmahl während der Konfirmation verwenden werden und nach dem Muster des Herrnhuter Abendmahls in die Bankreihen reichen werden. Eine bleibende Erinnerung, die unsere Konfis nach ihrer Konfirmation mit nach Hause nehmen werden.
(Pfrin. Dr. Ruth Sauerwein)

 

Ausflug der Konfirmanden nach Worms

Am Dienstag, 02. Mai machten sich die Konfirmandinnen begleitet von beiden Pfarrerinnen zu einem Ausflug nach Worms auf. Passend zum Lutherjahr besichtigten wir das große Reformationsdenkmal und weitere Orte in Worms, die an Luthers Verteidigung seiner Schriften vor dem Reichstag 1521 in Worms erinnern.
Ebenso auf dem Programm standen die Wormser Judengasse mit der Synagoge und die Stolpersteine vor den Häusern deportierter und von den Nazis ermordeter jüdischer Bürger der Stadt. Ortskundig geführt wurden wir auf dem Ausflug von Pfarrerin Denise Wenz, einer gebürtigen Wormserin.

(Pfrin. Dr. Ruth Sauerwein)

 

 

 

 

 

Die Lutherrose

Ein in Stein gemeißeltes Lutherwappen schmückt seit kurzem unsere Kirche. Wer sich dem Hauptportal nähert sieht es zu seiner Linken. Ein immer hilfreiches Mitglied unserer Gemeinde hat es für uns mit großer kunstfertiger Hand geschaffen und mit Hilfe eines handwerklich vortrefflich ausgerüsteten Bauausschuss-Mitgliedes unserer Gemeinde angebracht.
Für Kunst und Handwerk sei Ihnen allen an dieser Stelle herzlich gedankt. Das Wappen weist heuer auf das 500. Reformationsjubiläum hin, dass mit dem Jahr 2017 begangen wird mit vielen besonderen Veranstaltungen und Aktionen in unserer Gemeinde und in den Evangelischen Kirchen.
Ein solch großes Jubiläum darf uns auch nach seinem Höhepunkt noch in schöner Erinnerung bleiben. Sichtbar und greifbar durch unsere neue Lutherrose beim Kirchenportal. Dort schmückt sie nun unsere Kirche angemessen dem Superjubiläumsjahr der Reformation. Dort wird sie erinnern an dieses besondere Jahr und sie weist schon von außen den Besucher  auf die lutherische Prägung unserer Kirchengemeinde hin. In der Kirche finden die Eintretenden die Lutherrose in ihren Farben. Luther selbst gibt Auskunft über ihre Bedeutung. In einem Brief vom 8. Juli 1530 schrieb Luther an Lazarus Spengler, die Lutherrose sei „ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erst sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet.
Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Ob’s nun wohl ein schwarz Kreuz ist, mortifizieret und soll auch wehe tun, dennoch läßt es das Herz in seiner Farbe, verderbt die Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern erhält lebendig … Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarben Felde, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, dass solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist.“
Pfrin. Denise Wenz

 

Ein Jahr mit Martin-Luther

Am 17. Juli 1505 trat Martin Luther ein in das Kloster der AugustinerEremiten in Erfurt. Luther ging so intensiv in das Ordensleben mit seinen Regeln herein, dass er schon am 4. April 1507 zum Priester geweiht wurde. Luther wurde stark bewegt von Gewissensnöten: „Wie kriege ich einen gnädigen Gott“, fragte er und fand am Bußsakrament, das eine Beichte aller Sünden und aufrichtige Reue aus Liebe zu Gott forderte keinen rechten Trost. Denn er fand, er beichte aus Angst und nicht aus Reue und Liebe zu Gott. Deshalb zweifelte er daher daran, dass er in der Beichte wirksam Vergebung empfinge und befürchtete für sich ewige Verdammnis.

 

Ausflug der Evangelischen Frauen am 03. Mai 2017

Am Mittwoch, den 03. Mai fand der alljährliche Ausflug der Evangelischen Frauen nach Buchen zum Seitenbacher Müsli statt. Die Fahrt ging quer durch den Odenwald und man konnte die schöne Landschaft mit dem zarten Mai Grün der Bäume und Wiesen genießen. In Buchen angekommen, gab es erst einmal ein reichhaltiges Frühstück. Natürlich mit dem bekannten Seitenbacher Müsli. Danach gab es einen Vortrag über die Wirkung von wertvollen Ölen und die Wirkung auf den Körper. Auch ein Film von der Entstehung der Firma und über die Familie wurde vorgeführt.

Danach ging die Fahrt weiter nach Großheubach ins Kloster Engelberg. Trotz dem schlechten Wetter war die Stimmung gut. Im Klosterladen wurden selbst gebackene Brote, Kräuterliköre und andere Spezialitäten angeboten. Die Klosterkirche wurde besichtigt und lud zur Besinnlichkeit ein.
Nach einem kleinen Imbiss ging es weiter nach Weilbach in die Marzipanfabrik zum Einkauf.
Das Angebot war riesig. Man konnte staunen, was man alles aus Marzipan herstellen kann. Von der Currywurst, Pizza bis zum kleinen Marzipanschweinchen war alles vorhanden. Nach einem ausgiebigen Einkauf ging es dann zurück nach Fürth.
So ging ein schöner Tag, trotz schlechtem Wetter zu Ende. Man hatte viel gesehen und einiges über Müsli gelernt.
Der nächste Frauennachmittag findet am Mittwoch, den 07. Juni statt. Es sind auch Nicht – Mitglieder herzlich eingeladen. An diesem Nachmittag hält Hannelore Krieger einen Vortrag über gesunde Ernährung im Alter.