Gottesdienste und Termine !!!

Aufgrund der Corona-Krise schließt die Evangelische Kirchengemeinde Fürth ihr Gemeindehaus und bitte um Verständnis, dass vorerst alle Gruppen und Chöre, Treffen und Veranstaltungen nicht stattfinden werden. Auch der Konfirmandenunterricht wird zunächst ausgesetzt, der Elternabend fällt aus. Das Gemeindebüro ist vorerst nur telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. Um das Virus nicht weiter zu tragen, werden vorerst auch keine Geburtstagsbesuche mehr gemacht. Der Empfehlung der EKHN folgend finden bis Ende Mai keine Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen statt. Von den Regelungen betroffen sind auch die Gottesdienste anlässlich der Konfirmation, zu Trauungen und für Taufen, die wir in die zeit nach den Sommerferien verlegen müssen. Unsere Glocken läuten an den kirchlichen Feiertagen und laden ein zum persönlichen Gebet, das viele so miteinander teilen mögen.

Ökumenischer Video-Impuls

Offene Kirche

Unsere Kirche ist für Sie und Ihre persönliche Andacht offen. Jeweils am Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 9:00 bis 11:30 Uhr. Ab Pfingsten feiern wir um 10:00 Uhr einen kurzen Gottesdienst unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen.

Ostersonntag

Aus Furcht wird Hoffnung

Das Osterfest hatten wir uns wahrscheinlich alle anders vorgestellt: Zusammensein mit der Familie, mit Freunden, ein gemeinsamer Spaziergang, vielleicht ein Gottesdienstbesuch. Doch vieles, worauf man sich gefreut hat, entfällt nun: gemeinsame Ostereiersuche, fröhliche Runden am Esstisch, Orgelklänge, die von der Osterfreude künden. Aber nach Freuen ist manchen von uns in diesen Tagen auch sicher nicht zumute. Nicht, weil wir auf manches verzichten müssen. Sondern weil wir nicht wissen, was die Zukunft bringen wird. Wie geht es weiter? Werden meine Lieben und ich gesund bleiben? Wird es uns gelingen, die Ausbreitung des Virus zu stoppen und vor allem die Schwächsten zu schützen? Und was bedeutet die Krise wirtschaftlich? Deutlicher als sonst spüren wir in diesen Tagen: Unser Leben ist verletzlich. Gut, dass wir gerade jetzt das Osterfest feiern: „Fürchtet euch nicht!“ hören die Frauen, die zu Jesu Grab kommen. Mitten hinein in ihre Angst wird ihnen das zugesagt: „Fürchtet euch nicht! Jesus ist auferstanden.“ (vgl. Mt 28, 5-6) Am Ort des Todes hat Gott neues Leben geschaffen, wo keine Hoffnung mehr war, einen neuen Anfang gesetzt, und aus Furcht wird Hoffnung, aus Trauer Freude, aus Zweifel Vertrauen. Denn seit Ostern sind wir nicht mehr allein. Seit Ostern bleiben wir mit Gott verbunden – im Leben und im Sterben und über den Tod hinaus. Deshalb aber können wir mutig, zuversichtlich und trotz allem fröhlich in die Zukunft gehen, den Gott des Lebens an unserer Seite. Und wir dürfen vertrauen, dass er auch all jenen Kraft gibt, die sich in diesen Tagen um Kranke und Sterbende kümmern, dass er die Kranken stärkt, die Trauernden tröstet, dass die Toten in seiner Hand geborgen sind. So „fürchtet euch nicht!“                                                     (Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann)

Ostermontag

„Ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;                                                 

  denn du bist bei mir.“ (Psalm 23,4)

Wir gehen durch dunkle Zeiten. Es ist schwer, Abstand zu halten von denen, die wir lieben. Dazu die Sorgen um sie; und die Sorge um uns selbst. Dabei scheint draußen die Sonne, als wollte sie uns zurück ins Leben rufen. Trügerisch? Oder wahr? Im finstern Tal erreicht uns die Osterbotschaft: Jesus hat den Tod besiegt! Er hat ihn auf sich genommen. Er hat ihn für uns und mit uns ertragen. Er hat Gottes Liebe in die Finsternis hineingetragen. Wie ein kleines Teelicht ein ganzes Zimmer erhellen kann, strahlt sein Licht in unsere Dunkelheit hinein. Ich will dieses Licht anschauen. Ich will es auf mich wirken lassen. Ich nehme mir Zeit und lasse mir Vertrauen schenken. Mein Weg geht weiter, heute und morgen. Angst und Sorge sind nicht verschwunden. Aber ich weiß, wo ich Halt finde. Ja, ich will es glauben: Jesus hat den Tod besiegt! Halleluja! An seiner Hand gehe ich durch dunkle und finstere Stunden. Er erhellt sie. Ich gehe seinem Licht entgegen. Gott sei Dank!                                                        (Pfr. Hermann Birschel)

  OSTERGRUß

 

  Ihre  evangelische  Kirchengemeinde  Fürth  wünscht   

    Ihnen  und  den  Menschen, die  Ihnen  lieb  und 

        wert  sind, behütete  und  frohe  Ostertage!

 

   Pfrn. Denise Wenz    Pfrn. Nina  Nicklas  Bergmann

       Lydia  Ploch        Birgit  Ruoff       Regina Kahl

 

Liebe FreundInnen unserer Gemeinde, liebe LeserInnen!

  in den letzten Wochen haben wir Sie mit einem Infobrief in den Auslagen verschiedener Geschäfte, über Aushänge, über die Presse, mit persönlichen Telefonaten  und über unsere Homepage informiert und mit Anregungen und Andachten in diesen so anderen und auch sorgenvollen Wochen begleitet. Ein Einkaufsdienst wurde eingerichtet. Mit dem Mittags- und dem Abendgeläut laden wir sie ein mit uns zu beten. Gerne nehmen wir ihre Gebetsanliegen mit auf. Sie können direkt an Ihre PfarrerInnen mailen: Bettina.Nicklas-Bergmann@ekhn.de; denise.wenz@ekhn.de. Haben Sie Lust uns einmal anzuklicken? Unsere Homepage finden Sie unter: www.evangelische-kirche-fuerth.de Impulse, die Sie durch die Karwoche und in den Ostertagen begleiten können, finden Sie in diesem Osterbrief.

Palmsonntag – Tochter Zion

Ein Adventslied in der Passionszeit? Während meiner Konfirmandenzeit wunderte ich mich sehr, als ich zu Gottesdienstbeginn die Lesezeichen in das Gesangbuch steckte. Doch der Küster hatte keinen Fehler gemacht. Wir sangen tatsächlich am Palmsonntag das Lied Tochter Zion. Seitdem ist es für mich keine Überraschung mehr, wenn ich die Nummer 13 angeschlagen sehe. Tochter Zion, freue dich! Jerusalem jubelt dem einziehenden König und lang erwartetem Messias zu. Das Volk freut sich über den Erlöser, hofft auf Frieden und das anbrechende ewige Reich. Daran denken wir an Palmsonntag. Doch passt das auch in diesem Jahr, trotz Corona – oder vielleicht gerade deswegen? Auch wir warten, sind in Sorge, wünschen uns „Normalität“ und tragen dennoch die christliche Hoffnung in uns. Jesus ist da, er zieht ein. Für ihn gilt kein Kontaktverbot. Öffnen wir ihm unsere Herzen und Häuser. Seien wir durch ihn in Gemeinschaft und im Gebet verbunden.                                                                    (Lydia Ploch)  

Gründonnerstag

Dieses Jahr feiern wir das Osterfest, das unter besonderen Bedingungen stattfinden wird. Umso mehr wiegt das besondere an Ostern, das Geheimnisvolle, das Wunder an Ostern. Das bleibt uns erhalten. In der alten Kirche im 13. Jhdt. feierten die Menschen an Gründonnerstag in besonderem Maße, dass alle Schuld und alle Last von ihnen genommen ist. Die Jünger wurden von Jesus eingeladen mit ihm zu essen. Sie sollten sich später an ihn erinnern. Sie verstanden ihn nicht richtig und als er ihnen auch noch die Füße wusch, als Zeichen ihrer Reinigung, wurde es Petrus zu viel. Aber darum geht es. Wir sind eingeladen zu ihm zu kommen und uns Reinigen zu lassen. Nicht selbst tätig zu sein, sondern uns dienen zu lassen. Auch heute noch werden wir im Abendmahl gestärkt und feiern die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen. An Gründonnertag wird gerne nach einem alten Brauch eine grüne Kräutersuppe gekocht, um das ganze Jahr über gesund bleiben zu können. Das was die Kräuter unserem Körper Gutes tun, das macht das Evangelium mit unserer Seele. Wir dürfen auf die Kraft des Auferstandenen sehen und hoffen. Er hält uns lebendig, erneuert unser Leben und wir werden heil.                                                          (Birgit Ruoff)

Karfreitag aushalten

Was verbinden Sie mit diesem Tag? Aus den evangelischen Gottesdiensten am Karfreitag hat sich mir dieses Bild tief eingeprägt: Schwarz gekleidete Menschen mit ernsten Gesichtern. An diesem Tag bedenken wir, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist. Spott erfuhr am Kreuz: „Steig doch herunter!“ Hinter dem Spott, verborgen unter dem Hochmut, liegt die  verzweifelte Frage: „Warum steigst Du nicht herunter, zeigst Deine Macht – die Macht, die die Welt mit Gewalt in Ordnung bringen könnte?!“ Warum ging Jesus den machtlosen Weg? Warum hielt er das Kreuz aus? Warum rettete er sich nicht rechtzeitig? Ich glaube, weil er uns liebt. Wer liebt setzt sich nicht mit Gewalt durch. Liebe braucht kein Schwert. Liebe hält aus. Jesus hält am Kreuz aus, weil er mit uns aushält, was wir aushalten müssen. Unser Leben hält er aus mit unserer Liebe und unserem Leid bis in den Tod. Er hält uns aus bis an das Kreuz – uns: mit unseren Fehlern und mit unserer Bosheit. Jesus hält mit uns aus und er hält uns aus an jedem Tag unseres Lebens heute und in Ewigkeit.                                              ( Pfrn. D. Wenz)

Jugendkreuzweg auf den Straßen…dieses Jahr mal anders

Hoffnung wecken und stärken

Hoffnung wecken und stärken möchte die evangelische Kirchengemeinde Fürth mit einem Bibelwort, das nun in großen Buchstaben am Tor zum Aufgang zur Kirche hängt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Timotheus 1,7) „Die Kirche muss wegen der Corona-Situation weiterhin geschlossen bleiben. Also holen wir das Trostwort, das auch an der Decke unserer Kirche geschrieben steht, doch nach draußen“, so die Idee von Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann. Gerda Müller, die immer wieder für die Kirchengemeinde künstlerisch aktiv wird, hat die Idee gerne und schnell umgesetzt, und Kirchenvorsteher Walter Heinrich hat das Plakat angebracht, worüber sich auch Pfarrerin Denise Wenz freute. Alle Beteiligten hoffen, dass es seinen Zweck erfüllt und den Menschen in Fürth in dieser schwierigen Zeit Mut macht und Kraft gibt. Dazu dienen soll auch der Oster-Gruß mit kurzen Impulsen zu den bevorstehenden Feiertagen, den die Kirchengemeinde in diesen Tagen in verschiedenen Geschäften und Apotheken ausgelegt hat. Ein schönes Angebot für Kinder und Familien bietet darüber hinaus die Referentin für Kindergottesdienst des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Katja Folk, mit einem Onlinegottesdienst für Klein und Groß zum Mitmachen (Videolink: https://youtu.be/rZ1TSzc9xcw).  Auf der Seite des Evangelischen Dekanats Bergstraße findet sich außerdem ein Osterkalender, der Kinder und Familien durch die Osterzeit begleitet (https://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/aktuell.html.) Und nicht zuletzt wird am Ostersonntag die Osterbotschaft trotz geschlossener Kirchentür auch hörbar werden, wenn einige Bläser des Posaunenchores vor der Kirche Choräle spielen werden. Foto: Peter Müller

Einkaufsdienst in Fürth

Engagierte Menschen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Fürth bieten einen Einkaufsdienst an. Dies richtet sich an Personen, die nicht Einkaufen können oder wollen und an Menschen, die Lust haben mitzumachen. Dafür können Interessierte dienstags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr und donnerstags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr unter folgender Telefonnummer 06253/2395403, bzw. unter folgender Email: lydia.ploch@ekhn.de und birgit.ruoff@ekhn.de Kontakt aufnehmen. Gern können Sie sich in den angegebenen Zeiten oder per Mail melden, um einen Termin für ein seelsorgerliches/persönliches Gespräch zu vereinbaren, das telefonisch stattfinden wird. Bleiben Sie gesund! Ihre Lydia Ploch und Birgit Ruoff, Gemeindepädagoginnen

Mittagsgebet und Abendgebet

Geläut am Sonntagmorgen und unter der Woche, während der Coronakrise Am Sonntag Lätare, dem 22.3.2020, erlebten wir es zum ersten Mal. In unserer schönen Kirche wird kein Gottesdienst gefeiert wegen der Coronakrise. Die Kirchenbänke sollen leer bleiben. In dieser Krise heißt Solidarität Abstand halten. Das ist ungewohnt und fremd. Manchen macht es Angst und vielen unter uns wurde der Ernst der Lage klar, als aus dem Wunsch ‚Bleibt bitte zu Hause‘, die Forderung ‚Keine unnötigen Wege mehr!‘ wurde. Die Lage ist ernst zu nehmen, doch der Angst möchten wir widerstehen. Darum läuten am Sonntag unsere Glocken. Wenn auch anders als sonst. Geläut am Sonntagmorgen Solange die Kirchen verschlossen bleiben müssen, wollen wir am Sonntagmorgen läuten von 10:00 bis 10:10 Uhr und dann nochmals um 10:45 Uhr. Das erste Läuten gilt unserer Hoffnung, dass wir bald wieder zusammen in unserer Kirche Gottesdienst feiern. Das zweite Läuten um 10:45 Uhr lädt uns ein, das Vaterunser zu beten. In jedem Gottesdienst verbindet es die Christen, so auch in diesen Wochen, wenn wir es – wo wir gerade  sind – beten und wissen um unsere Gemeinschaft als Familie Gottes. Wenn wir wieder zu unserer Normalität zurückkehren können, werden an den Sonntagen und Feiertagen die Glocken wieder wie gewohnt läuten:  Zum ersten Mal läuten sie um 9:00 Uhr, als sagten sie: „Jetzt solltest Du am Frühstück sitzen, wenn Du es nachher noch zur Kirche schaffen willst.“ Zum zweiten Mal läuten sie um 9:30 Uhr: „Ein Tässchen Kaffee oder Tee geht noch, bevor Du losgehst.“  Um 9:45 Uhr ruft das dritte Läuten auf den Weg zum Kirchgang. Wenn es verklungen ist, hat der Gottesdienst begonnen. Wer zu Hause blieb hört nach einer ungefähren Dreiviertelstunde die kleine Glocke, als spräche sie: „Wir beten hier gerade das Vaterunser, Du darfst Dich anschließen, wo immer Du mich hörst.“ Geläut unter der Woche Ein wenig Normalität bleibt uns bis dahin beim Geläut unser Glocken erhalten. Unter der Woche läuten Sie immer von Montag bis Freitag um 18:00 bis 18:10 Uhr. Die kleine Glocke beginnt das Abendläuten und die mittlere folgt. Das Wochenende schließt  mit vollem Geläut freudig die Werktage der alten Woche am Samstagabend ab und läutet am Sonntagabend zuversichtlich die neue Woche ein: An diesen beiden Tagen hören wir das Abendgeläut für 20 Minuten. Es beginnt mit der kleinen Glocke, nach fünf Minuten folgt die mittlere und nach weiteren 5 Minuten die große Glocke bis schließlich alle drei vereint läuten. Wer nun genauer hinhört, wird bald bemerken, dass auch zu anderen Stunden geläutet wird. Wie wir läuten erfahren sie in unserer Läuteordnung, die ich ihnen auch auf diese Seite unserer Homepage stelle. Mittagsgebet und Abendgebet Wir wollen sie in dieser Zeit, wie viele Gemeinden einladen mit uns am Mittag zu beten, wenn das 12:00 Uhr Geläut von der katholischen Kirche St. Johannes zu hören ist, und am Abend um 18:00 Uhr, wenn die Glocken der evangelischen Kirche in Fürth läuten. Wenn sie das Geläut hören, halten wir Fürbitte und beten das Vaterunser. Vielleicht möchten sie dann eine Kerze entzünden und das Gebet begleiten. Sie finden dazu die ‚Anregungen zum Abendgebet‘ und  ‚Mittagsgebet in Zeiten der Coronakrise‘ auf unserer Homepage.  Wir freuen uns, wenn sie mit uns beten, wo sie gerade sind, und wir dürfen uns im Gebet verbunden wissen. Andacht an den Sonn- und Feiertagen Anders werden bis zum 19. April die Glocken unserer evangelischen Kirche in Fürth an den Sonn- und Feiertagen klingen. In dieser Zeit dürfen sie uns nicht zum Kirchgang rufen, doch sie läuten, um uns Mut zu machen und mit ihrem Klang unsere Zuversicht zu stärken. Wir sind nicht allein in dieser Zeit. Wir sind als Familie Gottes verbunden. Auch wenn wir uns – wie so viele Familien – in den nächsten Wochen nicht so oft treffen können. Unsere Verbundenheit können wir doch sichtbar und hörbar machen: Hörbar durch das Geläut unserer Glocken. Sichtbar kann sie uns werden, wenn wir uns in Gebet und Bibellesung oder stiller Andacht in der Betrachtung von Gottes Wort verbinden lassen. Wer das gerne tun möchte,  der findet anbei die Wochensprüche und Lesungen für die nächsten Sonn- und Feiertage. Wer anstelle eines Fernseh- oder Youtube-Gottesdienstes gerne die stille Andacht halten möchte, kann sich durch die Anleitung ‚Andacht an den Sonn- und Feiertagen‘ leiten lassen. Diese folgt nun. Das Gebet und Gottes Wort stärke und tröste, ermutige und freue uns auch in dieser Krise, die wir mit Gottes Hilfe gemeinsam durchstehen  wollen!  (Pfrn. Wenz)   ANDACHT an den Sonn- und Feiertagen Anleitung zur Andacht   Vorbereitung: Wir können uns eine Kerze und ein Feuerzeug bereitstellen, eine Bibel bereitlegen. In ihr suchen wir die Lesungen (siehe unten) und markieren sie mit einem Lesezeichen. Im evangelischen Gesangbuch finden wir den Psalm für das Psalmgebet. Ein Kreuz richtet uns aus auf Jesus Christus, unseren Herrn. Nun können wir beginnen. Kerze: Im Bewusstsein, dass wir unsere Andacht miteinander teilen möchten, könnten wir beginnen, sobald wir das Geläut am Sonntag oder Feiertag hören um 10:00 Uhr. Jetzt zünden wir unsere Kerze an. Stilles Gebet: Wir kommen an in uns und vor Gott, indem wir still werden, bis das Geläut ausgeklungen ist. Wochenspruch: Wir lesen den Wochenspruch (siehe unten)  und denken einen Moment über ihn nach. Was löst er in mir aus? Warum steht er wohl über diesem Tag, dieser Woche? Psalmgebet: Wir beten den Psalm. Die Nummer des Psalm und die Fundstelle im evangelischen Gesangbuch sind unten aufgeführt. Auf die Angabe der Verse habe ich verzichtet. Lesungen: Wir öffnen die Bibel und suchen die Lesungen. Wir erfahren dort, was an diesem Sonntag bedacht wird aus dem Leben Jesu und was uns mitgegeben wird. Wir lesen in Ruhe und lassen uns danach einen Moment Zeit in der Stille. Wir lassen die Stille zu, nach einer Weile lassen wir auch unsere Gedanken zu. Dann lesen wir wieder. Vaterunser: Nach der dritten Lesung könnte  noch Zeit bleiben bis unsere kleine Glocke uns einlädt das Vaterunser zu beten. Wir warten still, lassen die Gedanken kommen und gehen. Dann hören wir die kleine Glocke und beten so vereint. Segen: Wir sprechen: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN! Mit dem Segen endet unsere Andacht. Denken sie nun daran ggf. ihre Kerze wieder zu löschen! (Pfrn. D. Wenz) Sonntag Lätare, 22.3.2020 Wochenspruch (Johannes 12,24): Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht Psalm 84  aus EG 734 Lesung aus dem ersten Testament: Jesaja  66, 10-14 Epistellesung: 2. Korinther 1,3-7 Evangelium: Johannes 12,20-26 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN! Sonntag Judika, 29.3.2020 Wochenspruch (Matthäus 20,28) : Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Psalm 43 aus EG 724 Lesung aus dem ersten Testament: 1. Mose 22, 1-19 Epistellesung: Hebräer 5, 1-10 Evangelium: Markus 10-45 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN!   Palmsonntag, 5.4.2020 Wochenspruch  (Johannes 3, 14b.15): Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Psalm 69 aus EG 731 Lesung aus dem ersten Testament: Jesaja 50, 4-9 Epistellesung: Philipper 2, 5-11 Evangelium: Johannes 12, 12-19 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN! Gründonnerstag, 9.4.2020 Wochenspruch (Psalm 111,4): Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR. Psalm 111 aus EG 744 Lesung aus dem ersten Testament: 2. Mose 12, 1-14 Epistellesung: 1. Kor 11, 17-34a Evangelium: Joh 13, 1-5.34-35 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN! Karfreitag, 10.4.2020 Wochenspruch (Johannes 3, 16): Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Psalm 22 aus EG 709 Lesung aus dem ersten Testament: Jesaja 52, 13-15; 53, 1-12 Epistellesung: 2. Kor 5, 14b-21 Evangelium: Lk 23, 32-49 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN!   Ostersonntag, 12.4.2020 Wochenspruch (Offenbarung 1,18): Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Psalm 118 aus EG 747 Lesung aus dem ersten Testament: 1. Samuel 2, 1-8a Epistellesung: 1. Korinther 15, 1-11 Evangelium: Markus 16, 1-8 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN!   Ostermontag Wochenspruch (Offenbarung 1,18): Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Psalm 118 aus EG 747 Lesung aus dem ersten Testament: Epistellesung: 1. Korinther 15, 50-58 Evangelium: Lukas 24, 13-35 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN!   Sonntag Quasimodogeniti, 19.4.2020 Wochenspruch (1. Petrus 1,3) Psalm 116 aus EG 746 Lesung aus dem ersten Testament: Jesaja 40, 26-31 Epistellesung: 1. Petrus 1, 3-9 Evangelium: Johannes 20, 19-29 Vaterunser Segensbitte: Gott halte seine Hand barmherzig über uns. AMEN!   ANREGUNGEN zum ABENDGEBET   Wenn die Glocken läuten  Eine Einladung um 18 Uhr zum gemeinsamen Innehalten   In diesen Tagen läuten abends viele Kirchen ihre Glocken. Wenn wir sie hören, können wir, ganz gleich wo wir gerade sind, kurz innehalten. Die Glocken laden uns zum Beten ein. Denn die Kraft des Gebetes verändert die Welt und uns selbst. „Wenn ich dich anrufe, Gott, so hörst du mich, und gibst meiner Seele große Kraft“ (Psalm 138, 3). Wenn Sie sich dem Abendgebet anschließen möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten.     Sie können ein Vaterunser sprechen.   Oder Sie können für die Menschen beten, die Ihnen lieb sind. Für Menschen, die in Angst und Sorge sind, die in Quarantäne leben, die am Ende ihrer Kräfte sind, die in Krankenhäusern, Praxen und Pflegeeinrichtungen arbeiten, für die Sterbenden und die Toten. Gott hört, was wir denken oder sagen. Es reicht, wenn wir Gott Namen nennen. Vielleicht so:   „Gott, an dein Herz lege ich ….  Nimm du dich ihrer an. Amen.“   Oder Sie können jeden Abend das gleiche Gebet sprechen. Zum Beispiel:   „In deine Hände, Gott, geben wir diesen Tag. Was wir getan und was wir gelassen haben. Worum wir uns sorgen und wofür wir danken. Begleite uns und alle, die uns lieb sind, in diesen Abend. Wache über uns in dieser Nacht. Amen.“ Oder Sie können ein Gebet mit Ihrem Atem verbinden: „Ich atme ein, ich atme aus. Gott, hilf mir zur Ruhe zu finden. Ich atme ein, ich atme aus. Gott, schenke mir Zuversicht und Vertrauen. Ich atme ein, ich atme aus. Gott, segne und behüte mich. Amen.“   ( Auszüge aus ‚Wenn die Glocken läuten‘ von Sabine Bäuerle, Natalie Ende)   Links ANGEBOTE während der Coronakrise www.ekhn.de/corona https://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/startseite.html Unter diesen Links finden Sie viele Angebote, die von zu Hause aus wahrgenommen können. Klicken Sie doch einmal an und schauen Sie rein.   Die EKD lädt zum abendlichen Balkonsingen des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“ um 19 Uhr ein. Schön ist auch die Idee, um 19 Uhr eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, ein Licht der Hoffnung anzuzünden.     LÄUTEORDNUNG der evangelischen Kirche Fürth  Gottesdienste um 10 Uhr 9:00 Uhr – kleine Glocke 9:30 Uhr – mittlere Glocke 9:50 Uhr – alle Glocken während des Vaterunser – kleine Glocke während der Taufe – kleine und mittlere Glocke während der Einsegnung – kleine und mittlere Glocke nach dem Gottesdienst der Konfirmation – alle Glocken Bei Gottesdiensten zu anderen Zeiten verschieben sich die Zeiten entsprechend. Ewigkeitssonntag In diesem Gottesdienst kommt das Läuten zum Verlesen der Namen der Verstorben hinzu. Silvester Mitternacht – alle Glocken   Ausläuten für verstorbene Gemeindeglieder In den Ortsteilen läuten die dort zuständigen Personen. Diese werden durch die Familien oder Bestatter angesprochen. Je nach Ortsteil gibt es unterschiedliche Regelungen. Für den Ortsteil Fürth wird das Gemeindebüro der evangelische Kirche um das Ausläuten für evangelische Gemeindeglieder gebeten. In der Regel wird zwischen 10:00 und 11:00 Uhr ausgeläutet. Beerdigungen Auf den Friedhöfen der Ortsteile läutet die Glocke der Friedhofshalle, wenn diese vorhanden ist. In den Ortsteilen, in denen eine Kirche steht, lädt deren Geläut ein zur Trauerfeier eines Gemeindegliedes. Im Ortsteil Führt läutet die evangelische Kirche: eine Stunde vor der Trauerfeier: kleine Glocke eine halbe Stunde vor der Trauerfeier: mittlere Glocke zehn Minuten vor der Trauerfeier: alle Glocken Mittagsgebet in Zeiten des Corona-Virus Gemeinsam Gottesdienst feiern können wir im Moment leider nicht, aber beten geht immer und überall und webt ein unsichtbares, aber stabiles Netz, schafft Verbindung unter uns, auch dann, wenn wir uns nicht sehen und treffen können. So laden wir Sie ein, jeden Tag, wenn die Glocken um die Mittagszeit läuten, sich einen Moment Zeit zu nehmen für ein kurzes Gebet angesichts der Corona-Epidemie und der Auswirkungen, die sie auf uns alle hat. Sie können einfach einen Moment innehalten, bewusst ein- und ausatmen und sich und Ihre Gedanken und Gefühle Gott überlassen. Sie können vorformulierte Gebete verwenden (siehe unten), einfach ein Vaterunser sprechen oder selbstverständlich frei beten. Unsere Gebete werden die Ausbreitung des Virus nicht aufhalten, aber uns stärken und dazu helfen, mutig und besonnen zu bleiben. Bleiben Sie behütet! Ihre Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann Gebetstexte (Quelle: https://www.ekhn.de/service/massnahmen-gegen-corona.html) Guter Gott, ich bitte dich darum, dass mich keine Furcht überkommt. Guter Gott, lass mich besonnen und mit klarem Blick erkennen, was ich hier und heute tun kann. Guter Gott, lass mich gut für mich und meine Lieben sorgen. Guter Gott, zeige mir, wie ich anderen Menschen helfen kann. Amen Jetzt in diesen Zeiten, wo Ungewissheit uns umtreibt. Vor dem Virus, das sich ausbreitet. Guter Gott, wir wollen daran denken, dass du von Urzeiten her – deine Hand über uns hältst. Amen (nach: Doris Joachim) Gebet zu Psalm 34,8 Jetzt, mein Gott, täten Engel gut. An unserer Seite und um uns herum. Denn wir brauchen Mut. Und Phantasie. Und Zuversicht. Darum: Sende deine Engel. Zu den Kranken vor allem. Stille Und zu den Besorgten. Stille Sende deine Engel zu denen, die anderen zu Engeln werden: Ärztinnen und Pfleger, Rettungskräfte und Arzthelferinnen, alle, die nicht müde werden, anderen beizustehen. Stille Sende deine Engel zu den Verantwortlichen in Gesundheitsämtern und Einrichtungen, in Politik und Wirtschaft. Stille Und zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der Suche nach Heilmitteln und Impfstoffen. Stille Sende deine Engel auch zu denen, an die kaum jemand denkt – jetzt in der Zeit der Epidemie: Die Menschen auf der Straße, die Armen, die Geflüchteten in den Lagern in Griechenland und im türkisch-griechischen Grenzgebiet. Stille Jetzt, mein Gott, tun uns die Engel gut. Du hast sie schon geschickt. Sie sind ja da, um uns herum. Hilf uns zu sehen, was trägt. Was uns am Boden hält und mit dem Himmel verbindet, mit dir, mein Gott. Denn das ist’s, was hilft und tröstet. Jetzt und in Ewigkeit. Amen. (von Doris Joachim) Kinder und die Corona-Epidemie „Hurra, wir haben Ferien!“ – das ist der erste Impuls der meisten Kinder, Schülerinnen und Schüler zumal freuen sich über die schulfreie Zeit, auch wenn sie natürlich zu Hause weiter lernen und Aufgaben erledigen müssen. Aber auch an unseren Kindern geht die Aufregung um das Corona-Virus nicht spurlos vorbei. Sie spüren die Anspannung und Sorge, vielleicht auch Ängste der Erwachsenen. Wie gehen wir damit um? Wie begleiten wir unsere Kinder in dieser Zeit, in der wir selbst nicht genau wissen, was eigentlich auf uns zukommt? Ich glaube, am besten gerecht werden wir ihnen, wenn wir offen und ehrlich mit ihnen sind: Wenn wir ihnen die Chance geben zu erzählen, was sie beschäftigt, ihnen zuhören und auf ihre Fragen so gut, wir es eben können, antworten. Wenn wir auch eigene Unsicherheiten benennen (die Kinder spüren sie sowieso) und ihnen dennoch das Gefühl geben, dass es keinen Grund zur Panik gibt: das Virus ist für Kinder (nach allem, was wir wissen) nicht gefährlich. Wir tun alles dafür, unsere Lieben (Oma, Opa, Urgroßeltern) zu schützen, und auch und gerade jetzt ist Gott da: Wir können miteinander beten und Gott sagen, was uns Angst und Sorge macht, wir können ihn um Kraft und Hilfe für uns, aber auch für die Menschen bitten, die krank sind, für die, die den Kranken beistehen – die Kinder haben sicher eigene Ideen. Vielleicht tut es auch gut, miteinander eine Kerze anzuzünden für diejenigen, an die wir denken, für die wir beten, oder auch für unsere eigene Unsicherheit. Meine Erfahrung ist, dass es nicht nur Kindern, sondern uns allen guttut und heilsam ist, abgeben zu können, was auf dem Herzen liegt. Und dass es guttut, auch etwas für andere zu tun: den Einkauf für ältere Menschen zu übernehmen, Botengänge wären ein Beispiel. Sicher haben Sie eigene Ideen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese nicht einfache Zeit kommen, im Vertrauen auf unseren Gott, von dem der Apostel Paulus schreibt: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2 Tim 1,7) Und vielleicht ja bietet die Zwangspause auch die Gelegenheit, die Passions- und Osterzeit mit Ihren Kindern intensiver zu erleben. Einige Anregungen dazu finden Sie unten. Mit allen guten Wünschen, auch von meiner Kollegin, Pfarrerin Denise Wenz, Ihre Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann       Mit Kindern die Passions- und Osterzeit erleben – Anregungen   Seit vielen Jahren begleitet uns als Familie eine Oster-Landschaft durch die Karwoche – eine Idee, die ich Ihnen jetzt, da wir ja leider nicht miteinander Gottesdienst feiern können, gerne weitergeben möchte. Wir kommen ab Palmsonntag in der Familie zusammen, zünden eine Kerze an und singen evtl. ein passendes Lied. Am Palmsonntag bauen wir mit Holzbauklötzen, Lego oder ähnlichem ein „Jerusalem-Tor“ auf, legen einen Weg mit Stoffstücken oder Thujazweigen, hören die Geschichte vom Einzug Jesu und stellen einen Esel auf den Weg. Wir haben auch schon die Menschenmenge und Jesus mit seinen Jüngerinnen und Jüngern aufgebaut. Dazu haben wir Kegelfiguren verwendet. Am Gründonnerstag gibt es bei uns immer ein besonderes Abendessen mit Fladenbrot und Traubensaft, und wir hören die Geschichte von der Einsetzung des Abendmahls (seit die Kinder größer sind, die ausführlichere Fassung mit Fußwaschung und Jesu Gebet im Garten Gethsemane). Natürlich begleitet uns wieder die Kerze. Zu unserer Landschaft legen wir Brot und Kelch. An Karfreitag basteln wir eine Dornenkrone und ein Kreuz aus Ästen. Wir kommen zusammen und hören nach einem Lied von der Verhaftung, Verurteilung, Verspottung, Kreuzigung und Grablegung Jesu. Im Lauf der Erzählung werden die Symbole (ein Seil, die Dornenkrone, das Kreuz und ein großer Stein) zu unserer Landschaft (auf ein schwarzes Tuch) gelegt. Die Kerze wird ausgepustet, wenn vom Tod Jesu erzählt wird. Wir beenden unsere kurze Andacht mit einem Gebet, in dem wir Gott danken, dass er uns auch im Schmerz nicht alleinlässt und ihm alle Leidenden ans Herz legen. Meistens säen wir noch Weizen oder Kresse ein. Am Ostermorgen schließlich lesen wir gemeinsam die Ostergeschichte, die Kerze wird wieder angezündet, das schwarze Tuch weggenommen und durch ein gelbes ersetzt. Die Osterfreude wird durch Blumen ausgedrückt, und wir singen ein Osterlied, zum Beispiel „Jesus lebt, ich freue mich“. Vielleicht begleitet Sie ja auch eine Osterlandschaft durch die Karwoche? Vielleicht ist die Idee neu für Sie und Sie mögen sie mal ausprobieren? Das würde mich freuen. Für kleinere Kinder bietet sich dazu die Kinderbibel von Kees de Kort an. Lieder, die uns gut gefallen, sind: Jesus zieht in Jerusalem ein, Das Kindergesangbuch 57 Wenn das Brot, das wir teilen, Evangelisches Gesangbuch 632 Als Jesus gestorben war, Das Liederheft. Kirche mit Kindern 258 Korn, das in die Erde, Evangelisches Gesangbuch 98 Jesus lebt, ich freue mich, Das Liederheft. Kirche mit Kindern 70 Er ist erstanden, Halleluja, Evangelisches Gesangbuch 116 Ich wünsche Ihnen trotz der aktuellen Lage, auch im Namen meiner Kollegin, Pfarrerin Denise Wenz, eine gesegnete Passions- und Osterzeit! Ihre Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann Ab 2020 erscheint unser Gemeindebrief jeden zweiten Monat zum gleichen Preis.

Berichte

Fluchtweg fertiggestellt Am Samstag dem 23.Mäerz 2019 wurden, unter Beteiligung von Walter Heinrich, Friedrich Butscher, Klaus Strohmenger, Jochen Braun und  Heinrich Braun der Fluchtweg vor dem Jugendraum erneuert. Nachdem die Eisenträger mit Muskelkraft  auf das Dach hochgeschafft waren wurden die Gitterroste angebracht und anschließend verschraubt. Diese neue Konstruktion ersetzt die alten Holzfliesen die schon etwas in die Jahre gekommen waren und nur auf der Kiesschüttung auflagen, was leider zu einer Undichtigkeit in der Flachdachkonstruktion führte. Dies ist nun ausgeschlossen da die Stahlträger nun direkt auf den Holz-Leimbindern des Gemeindehausdaches aufliegen.
Die Bilder zeigen Walter Heinrich und Heinrich Braun bei der Begehung des erneuerten Fluchtweges Heinrich Braun

Die Glocken berichten                          November 2018

Der aufmerksame Leser des Gemeindebriefes kennt sie. Die drei Glocken Glaube Liebe und die kleine ganz oben mit dem Namen Hoffnung. Und wenn sich was tut, dann sehen sie es zuerst. Hoffnung: „Ihr zwei da unten, Glaube und Liebe, was ist denn im Pfarrgarten los?“ Glaube: „Ach Hoffnung, die Kollegen haben gerade drei Mal geschlagen, es ist Mittwoch, und Du störst unseren Mittagschlaf.“ Liebe: „Ja, da sind zwei Männer mit einer Maschine, ich glaube die bohren ein tiefes Loch. Was das wohl soll?“ Glaube: „Ich weiß, da wird nach Öl gebohrt. Ich habe gehört das Heizöl sei so teuer geworden.“ Liebe: „Unsinn, Öl gibt es hier nicht. Ich denke die bohren einen Brunnen. Es hat doch monatelang nicht geregnet. Und außerdem, Wasser ist wichtiger als Öl. Öl kann kein Mensch trinken!“ Glaube: „Liebe Liebe, da fällt mir was ein. Da wo die bohren, da stand doch die Stange mit dem Licht drauf. Und jetzt wird die Beleuchtung neu gemacht. Bald ist doch der erste Advent und dann wird unser Turm so schön angestrahlt und die Leute freuen sich, und die Kinder, die wissen bald ist Weihnachten. Genau so wird es sein!“ Was die erwähnte Trockenheit betrifft. Lesen wir aus der Chronik: Im Jahr 1911 herrschte eine große Trockenheit. Fast 4 Monate (Juli bis Oktober) fiel hier kein Tropfen Regen. Die Wasserleitung im Pfarrhaus versagte nahezu 5 Monate. Infolge der Dürre vertrockneten viele Bäume und das Wachstum auf den Feldern war sehr gering. Am 16. November abends um halb elf Uhr war ein Erdbeben, es war so stark dass Möbel umfielen. Das Grauen wird keiner vergessen, der das miterlebt hat.