Kinder- und Jugendchor NEU

Herzliche Einladung zum neuen Kinder- und Jugendchor der evangelischen Gemeinde Fürth für Leute, die Spaß haben an singen zwischen 6 und 16 Jahren.
Wann: Montag, 14:30-15:30 Uhr ab dem  8.5.2017
Wo: Gemeindehaus in der Ellenbacherstraße 15-17 in Fürth

Kirchenchor

Chorproben Dienstags 19.30 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus

Die Gründung des Evangelischen Kirchenchors Fürth erfolgte am 7. Juli 1899 als „Kirchengesangsverein“ unter Pfarrer Kunkel. Gründungsmitglieder waren Pfarrer Kunkel, Herr Foelisch (Apotheker), Frau Stammler (Frau des Amtsrichters), Herr Dauernheim (Lokführer) und Herr Gehbauer (Bauunternehmer).

Der erste Chorleiter war Lehrer Friedrich Reeg. Der Chor wies bald die stattliche Anzahl von 40 aktiven und 30 passiven Mitgliedern auf.
1902 wirkte der Chor erstmalig beim Gottesdienst mit. Anlässlich der Einweihung der Orgel im Jahre 1907 gab er sein erstes Konzert.

1933 übernahm Kreis-Chormeister Leonhard Krämer aus Affolterbach die Leitung.
1939 folgte Pfarrer Emil Schmidt, der sich zusätzlich zu seinem Amt als Dirigent zur Verfügung stellte, um die Weiterführung der Kirchenmusik zu sichern.

1963 übernahm Oberstudienrat Erich Bärenz die Chorleitung. In den 22 Jahren seiner Tätigkeit erlebte der Chor seine Blütezeit. Das Liedgut wurde anspruchsvoller, und es wurden Advents- und Weihnachtskonzerte und das anspruchsvolle „Große Gloria“ von Vivaldi aufgeführt.
Im August 1974 wurde das 75-jährige Jubiläum mit einem Gottesdienst und einem Festkommers mit acht kirchlichen und weltlichen Chören festlich begangen.

1985 übergab Herr Bärenz die Leitung an Birgit Marquardt. Danach kamen wechselnde Chorleiter zum Einsatz: Gerda Müller, Sabine Dörsam, Roman Reichel, Brunhilde Engelhardt, Claudia Nauth waren die folgenden Dirigenten.

Am 1. August 2000 übernahm der junge Musiker Oliver Fath den Kirchenchor. Unter seiner Führung verbesserte sich die musikalische Leistung kontinuierlich, so dass wieder ein breit gefächertes Liedgut von Gospels bis zu Chorälen aufgeführt werden kann.

Nach seinem Weggang im Dezember 2009 sind die Bemühungen um die Neubesetzung der Chorleiterstelle erfolgreich gewesen, und die Proben unter dem neuen Chorleiter Otto Täubert sind im April 2010 wieder angelaufen.

Mit neuem Schwung hat der Chor den Neubeginn in Angriff genommen. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen.

(AS)

Chorproben Dienstags 19.30 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus

 

Posaunenchor

Posaunenchor-Proben:
Mittwochs, 19.00 Uhr
im Gemeindehaus Birkenau

 

Unsere Orgel

Die Geschichte unserer Weigle-Orgel
opus 1351 von 1981

Erste Anstrengungen zum Bau einer neuen Orgel:
In den 60-er Jahren, unter den Organisten Bärenz, Becht und Pfeifer, wuchs mit steigendem musikalischen Niveau die Unzufriedenheit mit der alten romantischen Orgel. An einen Umbau, geschweige denn einen Neubau, wurde jedoch wegen der hohen Kosten nicht gedacht. Unvermeidbare Reparaturen wurden zwar erledigt, die Unzufriedenheit aber blieb. Auch das Engagement auswärtiger namhafter Organisten blieb erfolglos. In der Zeit der vakanten Pfarrstelle im Jahr 1976 versagte schließlich auch noch die Mechanik der Orgel. Das Leder der Bälge wurde langsam brüchig, Behelfsreparaturen waren erfolglos geblieben, jetzt musste gehandelt werden.

Der 1977 eingeführte Pfarrer Michael Schüßler beschloss zusammen mit dem Kirchenvorstand, nach dem Gemeindehausneubau den Orgelneubau in Angriff zu nehmen. In der Zwischenzeit wurde die elektronische Orgel der Firma Ahlborn in der Kirche installiert. Sie bedeutete gegenüber der alten Orgel einen großen Fortschritt, wenngleich sich Widerstand wegen der ungewohnten Elektronik regte. Im Nachhinein muss jedoch festgestellt werden, dass der Kauf richtig und notwendig war. Einer gleich teuren Pfeifenorgel war diese Qrgel in fast jeder Hinsicht weit überlegen.

1980 war es dann endlich soweit: Erste Angebote und Kostenvoranschläge konnten eingeholt werden. Ausführliche Diskussionen zwischen Kirchenvorstand, Organisten, Chorleiter und vielen Sachverständigen, die gründlich und in aller Offenheit geführt wurden, fanden statt. Dies hatte zur Folge, dass viele Fehler, wie sie beim Bau vergleichbarer Orgeln gemacht wurden, hier schon im Planungsstadium vermieden werden konnten. Der Kirchenvorstand war der Meinung, dass bei einem so wichtigen, auf Jahrzehnte hinaus bedeutsamen Vorhaben übertriebene Sparsamkeit nicht angebracht sei.

Der Dispositionsvorschlag D der Firma Weigle erhielt schließlich den Zuschlag. Er erfuhr durch ein Gutachten von Dr. Peter Schüßler, dem Bruder des Ortspfarrers, sowie durch den Organisten Richard Reichel noch einige wichtige Änderungen.

Disposition der Orgel: Orgelbau Weigle
in Zusammenarbeit mit Dr. Peter Schüßler und Organist Richard Reichel

Intonation: Die Herren Lutz und Schlag

Gehäusearbeiten: Ph. Schmidt, Lörzenbach und Kirchenmaler Velte

Die Organisten der Kirchengemeinde:

Die ersten Organisten der alten Orgel von 1906 sind namentlich nicht mehr bekannt.

Von 1931 bis 1941 waren die Lehrer Hans Sattler, Wilhelm Keil und Friedrich Reeg als Organisten tätig.

Es folgen die weiteren Organisten, die den sonntäglichen Dienst wechselweise versahen, bzw. auch längere Zeit eine feste Anstellung hatten:
Frl. Weber, Gretel Schmidt, Luise Haage
(geb. Gehbauer), Gisela Rudolph (geb. Schmidt),
Erich Bärenz, Erika Reibold, Gerda Müller
(geb. Pfeifer), Brigitte Becht, Herr Rühl,
Matthias Hunger, Birgit Marquard, Roman Reichel,
Dr. Richard Reichel, Jens Hebenstreit.

Der derzeitige Organist ist Andreas Oelert.