Diese Seite enthält allgemeine Informationen zu wesentlichen Themen des christlichen Glaubens. Die Texte sind dem Internet-Auftritt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau entnommen.

Nutzen Sie den jeweils angegebenen Link für weitere Informationen.

Auf der Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland www.ekd.de finden Sie unter der Rubrik „Glauben“ eine Reihe häufig gestellter Fragen zu den gleichen Themenkreisen mit ausführlichen Antworten.

 

Kircheneintritt/Wiedereintritt

Glaube braucht Gemeinschaft

Nächstenliebe, der Glaube an Gott, soziale Verantwortung und Freude an Gemeinschaft sind der Anlass, weshalb sich über 500.000 Menschen in 5.200 Gruppen im Gebiet der hessen-nassauischen Landeskirche treffen. Die Kirchenmitglieder begegnen sich bei Besuchen, Gottesdiensten, Kinder- und Jugendgruppen – aber auch in den Krisen des Lebens. Viele Christinnen und Christen engagieren sich für andere. Dazu brauchen sie Ihre Unterstützung.

Werden Sie doch Mitglied in der Evangelischen Kirche!

So werden Sie Mitglied, wenn Sie bereits getauft sind:
Rufen sie bei unserer Kirchengemeinde an und vereinbaren einen Gesprächstermin mit unserem Pfarrer oder der Pfarrerin. Die Telefonnummer und Anschrift finden Sie im Telefonbuch oder weiter unten unter „Kontakte“.

Zum Abschluss des Gespräches mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin Ihrer Gemeinde erklären Sie schriftlich Ihren Eintritt. Bei Kindern bis zum 14. Lebensjahr übernehmen das stellvertretend die Eltern oder Erziehungsberechtigten.
Mit der Bestätigung der Pfarrerin oder des Pfarrers ist der Eintritt vollzogen.
Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Kircheneintritt feiern, indem Sie an einem Abendmahlsgottesdienst teilnehmen. Gern wird die Gemeinde Sie an diesem besonderen Tag auch in ihre Fürbitte mit einschließen, wenn Sie das wollen. Sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer.

Das sollten Sie nach Möglichkeit für das Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer mitbringen:
– einen Nachweis Ihrer Taufe und
– die Austrittsbescheinigung

Diese Rechte und Pflichten haben Sie als Kirchenmitglied:
– Sie können am Abendmahl teilnehmen
– Sie können Patin oder Pate werden
– Sie können an den Kirchenvorstandswahlen und Gemeindeversammlungen mit Stimmrecht teilnehmen
– Sie haben einen Anspruch auf kirchliche Amtshandlungen wie Trauung und Bestattung

Mit der Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde Ihrer Wahl sind Sie gleichzeitig Mitglied in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie sind kirchensteuerpflichtig, sofern Sie über ein steuerpflichtiges Einkommen verfügen. Weitere Kosten entstehen mit dem Kircheneintritt nicht.

Die Taufe ist einmalig und steht dafür, dass Gott Sie annimmt. Die Taufe wird grundsätzlich von den großen Kirchen gegenseitig anerkannt. Bei einem Wiedereintritt
oder Übertritt werden Sie nicht erneut getauft.

Wenn Sie der Kirche noch nie angehörten, also noch nicht getauft sind, wird Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer gerne mit Ihnen über eine Taufe und die Vorbereitung darauf sprechen.
(Quelle: EKHN und Broschüre der EKHN zum Wiedereintritt)

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der EKHN:
www.ekhn.de

 

Taufe

Allen Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind evangelisch taufen zu lassen, gratuliert die Kirchengemeinde ganz herzlich. Wir heißen alle Mädchen und Jungen sowie die Erwachsenen willkommen, welche die Taufe empfangen.

Mit der heiligen Taufe wird der Mensch Christ und Mitglied der Kirche. Sie ist das sichtbare Zeichen dafür, dass Gott diesen Menschen angenommen hat. Die Taufe ist ein Sakrament, und fast alle christlichen Kirchen erkennen es gegenseitig an. Deshalb kann jeder Mensch nur einmal im Leben getauft werden, auch wenn er beispielsweise die Konfession wechselt.
(Quelle: EKHN)

Detaillierte Informationen zur Taufe finden Sie unter folgendem Link:
www.ekhn.de

 

 

 

 

Konfirmation

Für viele evangelische Jugendliche ist der Tag der Konfirmation das größte Fest bisher in ihrem Leben. Viele Gäste reisen dann dir zu Ehren von weit her an und zeigen dir auch mit Geschenken, wie sehr du ihnen am Herzen liegst.

Um dich auf diesen großen Tag vorzubereiten, besuchst du den Konfirmandenunterricht. Dort geht es nicht um Leistungen, sondern du stehst mit deinen Fragen zum Sinn des Lebens, zur Zukunft und zum Glauben im Mittelpunkt. Zusammen mit den anderen erfährst du, was wichtig für dein Leben ist. Besonders auf Konfirmandentagungen oder –freizeiten erlebst du in der Konfi-Gruppe Spaß, Gemeinschaft und Spiritualität. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer und andere Menschen in der Gemeinde geben dir wichtige Impulse für dein künftiges Leben.

Das Wort „Confirmatio“ bedeutet „Befestigung, Bekräftigung“. Du bestätigst also als mündige Christin oder als Christ das Versprechen, das deine Eltern und Paten bei deiner Taufe gegeben haben. Dadurch wird erneut deutlich, dass Gott „Ja“ zu dir sagt, dich so annimmt, wie du bist. Von nun an giltst du als mündiges Mitglied der christlichen Gemeinde und entscheidest auf der Grundlage der Bibel selbst über deinen Glauben.
(Quelle: EKHN, Foto:epd bild/GEP)

Weitere Informationen:
www.ekhn.de

 

Trauung

Die Trauung – ein verheißungsvoller Schritt

Heiraten heißt „Ja“ zueinander sagen

Glückliche Paare empfinden ihre Liebe als ein Geschenk des Himmels – als etwas, das ihnen anvertraut ist und wofür sie dankbar sind. Viele möchten darum nach einer Zeit des Kennenlernens heiraten und eine eigene Familie gründen. Zu dem momentanen Glück kommt dann die Entscheidung für den gemeinsamen Lebensweg.

Wenn auch Sie sich entscheiden zu heiraten, geben Sie Ihrer Liebe eine Richtung und ein Ziel. Gerade heute, wo Liebe und Glück so vergänglich erscheinen, setzen Sie ein Zeichen gegenseitigen Vertrauens. Mit der kirchlichen Trauung vertrauen Sie außerdem darauf, dass auch Gott Ihre Beziehung bejaht und stärkt. Zugleich wählen Sie einen besonderen Rahmen für den „schönsten Tag Ihres Lebens“.

Wenn Sie sich für eine kirchliche Trauung entschieden haben, rufen Sie im Gemeindebüro an. Falls bereits ein Kontakt zu einer bestimmten Pfarrerin oder zu einem bestimmten Pfarrer besteht, können Sie natürlich auch diese fragen. Ein Termin für die Trauung lässt sich in den meisten Fällen bereits telefonisch klären. Ist eine Trauung unter Mitwirkung eines katholischen Pfarrers gewünscht, so sollte auch er vorab gefragt werden.

Bei diesem ersten Kontakt kann auch verabredet werden, wann und wo das Traugespräch stattfinden soll. In Frage kommen die Räumlichkeiten des Pfarramts – persönlicher ist es aber oft im eigenen Zuhause.

Der erstbeste Termin?
Das ist für die meisten Paare nicht vorstellbar. Geheiratet wird oft zu ganz bestimmten Wunschterminen, Hoch-Zeit für Hochzeiten ist zum Beispiel im Wonnemonat Mai. Es kann immer vorkommen, dass bestimmte Termine bereits vergeben sind. Legen Sie sich deshalb am besten ein bis zwei Ausweichtermine zurecht und stimmen Sie diese im Vorfeld mit allen Beteiligten ab.
Zum Traugespräch sollten Sie beide folgende Unterlagen mitbringen:
– Geburtsbescheinigung
– Taufbescheinigung
– Konfirmationsbescheinigung

Wichtig: Spätestens zur kirchlichen Trauung unbedingt die Bestätigung über die standesamtliche Eheschließung mitbringen!
(Quelle: EKHN)

Weitere Hinweise:
www.ekhn.de

 

BESTATTUNG

Die Bestattung

Ein Abschied, der zum Leben gehört.
Dem Tod wohnt ein Schrecken inne, dem sich niemand entziehen kann. Er nimmt Menschen von uns, die uns lieb sind, und führt uns vor Augen, dass wir vergänglich sind. Doch nach christlichem Verständnis behält der Tod nicht das letzte Wort. Der Glaube gibt Kraft, dem Tod zu begegnen, und die christliche Hoffnung reicht über den Tod hinaus.

Ein geliebter Mensch ist gestorben

Einen Menschen loszulassen ist die schwerste Aufgabe, vor die uns das Leben stellt. Die Endgültigkeit des Todes macht uns hilflos. Eben noch war uns jemand so nahe. Jetzt bleibt dieser Platz für immer leer.
Die Trennung von einem Menschen, der uns verbunden war, kann das eigene Leben ins Wanken bringen. Selbst wenn sich der Tod lange vorher angekündigt hat, zum Beispiel durch eine schwere Krankheit, wird er doch häufig als „plötzlich“ erlebt. Manche Menschen fühlen dann vielleicht sogar mehr Wut und Zorn als Trauer.
Der Tod im hohen Lebensalter, zuhause im Kreis der Familie ist nur selten der Fall. Viele Menschen sterben im Krankenhaus, nicht selten nach längerer Krankheit. Dieses Leid mit ansehen zu müssen und nicht helfen zu können belastet die Angehörigen meist sehr. So ist es nur verständlich, dass der Tod auch als „Erlösung“ empfunden werden kann.
Im Gegensatz dazu trifft uns der Tod besonders, wenn ein Kind oder ein junger Mensch stirbt. Die Frage nach dem „Warum?“ bleibt dann noch quälender im Raum stehen.
Es ist wichtig, diesen Gefühlen von Hilflosigkeit, Traurigkeit oder auch Zorn Raum zu geben. Zur Beschäftigung mit dem Tod gehört, dass wir seine Gegenwart nicht leugnen und ihn nicht aus unserem Leben ausklammern.
Wenn wir jemanden „gehen lassen“ müssen, dürfen wir uns auch selbst ein Stück weit „gehen lassen“ und Gefühle wie Angst und Trauer zeigen.

Die Pfarrerin oder der Pfarrer als Ansprechpartner

Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer weiß, in welcher seelischen Situation Sie sich befinden, und wird Ihnen behutsam und angemessen begegnen. Sie oder er hilft Ihnen, wichtige Stationen wie die Trauerfeier zu meistern. Der Abschied von einem geliebten Menschen und der anschließende Trauerprozess verläuft nicht in vorhersehbaren Bahnen. Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer steht Ihnen auch in der Zeit nach der Bestattung seelsorglich zur Seite.

Das Trauergespräch

Im Trauergespräch mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer können Sie Ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen. Sprechen Sie darüber, wie Ihnen zumute ist und was die oder der Verstorbene Ihnen bedeutet hat. Führen Sie sich noch einmal vor Augen, welche Stationen dieses Leben genommen hat und was Sie davon gemeinsam erlebt haben. Dabei geht es um das, was im Leben gelungen ist, genauso wie um das, was möglicherweise schwierig war oder unvollendet geblieben ist. Die Pfarrerin oder der Pfarrer wird alles, was gesagt wird, vertraulich behandeln. Nur mit Ihrem Einverständnis werden die Inhalte des Trauergesprächs in der Traueransprache aufgegriffen.
Das Trauergespräch dient auch dazu, mit Ihnen den Ablauf der Trauerfeier zu besprechen. Sie haben die Möglichkeit, gemeinsam ein Bibelwort als Grundlage für die Predigt auszusuchen. Auch können Sie eigene Wünsche und Vorstellungen zur Gestaltung der Trauerfeier benennen oder Vorschläge für geeignete Musikstücke machen. Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer wird Ihnen gerne Entscheidungshilfe geben.
(Quelle:EKHN, Grafik:Lindenberg/GEP)

Weitere Informationen unter:
www.ekhn.de