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28.02.2010 VERABSCHIEDUNG PFARRERIN WENZ |
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Abschied von Pfarrerin Denise Wenz
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Pfarrerin Denise Wenz wurde am 28. Februar von unserer Kirchengemeinde verabschiedet. Der folgende Bericht stammt aus der "Odenwälder Zeitung" vom 2. März:
Nach acht Jahren erfolgreicher und segensreicher Arbeit in der Fürther Kirchengemeinde wechselt Pfarrerin Denise Wenz ab dem 1. März zur Auferstehungsgemeinde nach Viernheim und übernimmt dort eine ganze Pfarrstelle. „Viernheim hat einfach gepasst. Die Menschen dort ticken so wie ich“, meint die in Worms aufgewachsene Pfarrerin Wenz.
Seit 2002 war Denise Wenz in der evangelischen Kirchengemeinde Fürth als Pfarrerin mit halber Stelle tätig. Neben den üblichen Aufgaben einer Pfarrerin widmete sie sich besonders der Kinder- und Jugendarbeit und entwickelte in diesem Bereich neue Ideen. So wurde, auch unter Mitarbeit der am 14. Februar verabschiedeten Gemeindediakonin Martina Keil-Friske, der traditionelle Kindergottesdienst abgelöst von den äußerst beliebten Kinder-Kirchen-Samstagen und Kinder-Bibelwochen in den Herbstferien.
Dabei betont sie besonders die Unterstützung, die sie in der Gemeinde gefunden hat: „Ich denke dankbar an die Menschen, die bereit waren, mit mir Kinder- und Jugendarbeit aufzubauen. Es bewegt mich, dass all die ehrenamtlichen Mitarbeiter Jahr für Jahr dabeigeblieben sind und dabeibleiben wollen. Sie haben ihre Ideen nicht nur eingebracht, sondern diese auch umgesetzt.“
Auch auf anderen Gebieten konnte Pfarrerin Wenz Neues ausprobieren, etwa mit einem „Schnupperkurs für junge Eltern“ oder mit dem Kurs „In 99 Tagen durch die Bibel“.
Am Sonntag, 28. Februar, wurde sie offiziell im Gottesdienst mit dem Thema „Ermutigung durch den Glauben“ verabschiedet. Beim anschließenden Empfang sang der Jugendchor unter der Leitung von José Rodriguez, und es gab rührende Worte von Seiten der Kirchengemeinde.
Viele besondere Gäste, wie Bürgermeister Volker Oehlenschläger, die Dekanin des Dekanats Bergstraße, Ulrike Scherf , und Winfried Knapp vom katholischen Pfarrgemeinderat, waren anwesend.
Der Ehrenvorsitzende des Kirchenvorstands, Wolfgang Sachtleben, fasste in seiner Abschiedsrede die „hervorragenden seelsorgerischen Fähigkeiten“ der Pfarrerin noch einmal zusammen. „Deine erfolgreiche Gemeindearbeit werden wir nicht vergessen. Deine segensreiche Arbeit hat Spuren hinterlassen. Für die Zukunft in Viernheim wünschen wir Dir Gottes Segen, Kraft und Gesundheit“, so Sachtleben abschließend.
Pfarrer Andreas Kleeberg betonte die tolle Zusammenarbeit und das ausgesprochen kollegiale Verhältnis, weswegen er Denise Wenz vermissen werde. Auch Bürgermeister Oehlenschläger bedankte sich für die freundliche und offene Arbeit der Pfarrerin. Die Leiterin der katholischen Kindertagesstätte, Karin König-van den Boom, erinnerte sich an zahlreiche, emotional gestaltete Gottesdienste.
Doch nicht nur in der Kinder- und Jugendarbeit hat Pfarrerin Wenz vieles bewirkt, auch für die Senioren hatte sie immer ein offenes Ohr. So bedankte sich Andrea Schwarz vom Johannes-Guyot-Haus dafür, dass Pfarrerin Wenz immer für die „Gestaltung eines Abschieds“ da war – ein Abschied der ganz anderen Form. Das zeichnete das Wirken von Pfarrerin Wenz in Fürth aus: Sie war für die Kinder da, aber auch für die Senioren der Gemeinde.
Auch die jungen Mitglieder der Kirchengemeinde, wie die Konfirmanden, die Jungschar- und Kindergruppe und das Kinder-Kirchen-Samstags-Team fanden einige rührende Worte des Abschieds. Pfarrerin Wenz war sichtlich gerührt und sagte: „Scheiden tut weh, aber das war so schön, dass ich mich im Moment einfach nur ganz gewaltig über die schönen Worte freue.“
Sie erinnere sich gerne daran, wie offen und unterstützend die Kirchengemeinde und die Fürther sie aufgenommen haben. Abschließend sagte sie: „In Fürth kann man eigentlich keine Fehler machen. Man wird immer getragen und begleitet“, wofür es großen Applaus gab. „Ein Stück Fürth wird immer bei mir bleiben, es gehört zu mir.“
An der Gemeinde in Fürth und an den Menschen hänge sie sehr und so fällt ihr das Loslassen nicht leicht. Aber sie freut sich auch sehr auf die neue Aufgabe in der Auferstehungsgemeinde und die Menschen in Viernheim.
(Quelle: OZ/pac vom 02.03.2010, S.10)
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